Aktuelle Satzung vom MTV Soderstorf - MTV Soderstorf

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Aktuelle Satzung vom MTV Soderstorf

Der MTV stellt sich vor

Satzung des MTV Soderstorf e.V.


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr


1. Der Verein hat den Namen „MTV Soderstorf e.V.“, im folgenden MTV genannt. Er
hat seinen Sitz in Soderstorf und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts in Lüneburg
eingetragen. Gründungstag ist der 24. Juli 1924.
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

1. Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Amateursports, wobei
auch die Belange der Jugendpflege mit berücksichtigt werden sollen. Die Vereinsmitglieder
nehmen am regelmäßigen Training und ggf. an Wettkämpfen teil.
2. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch die
Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen
aus Mitteln des Vereins erhalten.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Die Inhaber von Ämtern sind ehrenamtlich tätig. Ihnen werden auf Antrag lediglich
die im Interesse des MTV erwachsenen Auslagen erstattet sowie eine angemessene Entschädigung
gezahlt.

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:
- ordentlichen Mitgliedern
- fördernden Mitgliedern
- Ehrenmitgliedern

§ 5 Gliederung des Vereins

1. Der Verein gliedert sich im Innenverhältnis in Sparten / Abteilungen, welche die ausschließliche
Pflege einer bestimmten Sportart betreiben.
2. Die Sparten / Abteilungen regeln ihre sportlichen Angelegenheiten selbst, soweit diese
Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen
wird.
3. Für die Wahlen der Abteilungsversammlung und die Zusammensetzung der Abteilungsvorstände
gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft


1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen
Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf
der Unterschriften der gesetzlichen Vertreter/innen. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages
durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann die Antragstellerin/
der Antragsteller den Ehrenrat anrufen. Dieser entscheidet endgültig.
2. Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet
hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen.
Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.
3. Ehrenmitglied kann jede natürliche Person werden, die sich besonders um die Förderung
des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder haben die
gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder. Über die Ernennung entscheidet auf Antrag
die Jahreshauptversammlung.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft


1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer
Frist von drei Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.
3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden
- wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder
- wegen groben unsportlichen Verhaltens.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied
Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied
unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die
Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch
einen eingeschriebenen Brief zuzustellen.
Gegen die Entscheidung ist die Berufung an den Ehrenrat zulässig; sie muss schriftlich
und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Der Ehrenrat entscheidet
endgültig.
4. Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger
schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen oder Umlagen
in Höhe von mindestens einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Ausschluss kann
durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens,
das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate vergangen
sind.
5. Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus
dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs
Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch einen eingeschriebenen Brief geltend
gemacht und begründet werden.

§ 8 Mitgliedsbeiträge

1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages sowie
deren Fälligkeit werden von der Jahreshauptversammlung bestimmt.
2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
3. Die durch Beschluss der Jahreshauptversammlung festgelegten Beiträge sind halbjährlich
im Voraus, nach Möglichkeit per Bankeinzug, zu entrichten.
4. Neben den Mitgliedsbeiträgen können durch den MTV sachbezogene Umlagen erhoben
werden, deren Höhe jedoch im Einzelfall nicht über 400,- € pro Mitglied und nicht
über dem zehnfachen von dessen jährlichem Mitgliedsbeitrag liegen darf.

§ 9 Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen
des Vereins teilzunehmen.
2. Die Mitglieder sind berechtigt, durch Ausübung ihres Stimmrechts an den Beratungen
und Beschlussfassungen der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des
Stimmrechts sind nur Mitglieder über 16 Jahre berechtigt.
3. Die Mitglieder sind berechtigt, die Vereinssatzung jederzeit einzusehen oder auf
Wunsch ausgehändigt zu bekommen.
4. Die Mitglieder sind verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen
des Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und zur
Einhaltung gemeinsamer Wertvorstellungen verpflichtet.
5. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des Beitrages
sowie dessen Fälligkeit werden von der Jahreshauptversammlung bestimmt.
6. Die Mitglieder sind verpflichtet, nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln.

§ 10 Organe

Die Organe des Vereins sind:
- die Jahreshauptversammlung
- der Vorstand
- der erweiterte Vorstand
- der Ehrenrat

§ 11 Jahreshauptversammlung

1. Die ordentliche Jahreshauptversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal
statt.
2. Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung findet statt, wenn das Interesse des
Vereins es erfordert oder wenn 25 % der stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich unter
Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

§ 12 Aufgaben der Jahreshauptversammlung


1. Die Jahreshauptversammlung hat über grundsätzliche Fragen und Angelegenheiten
des MTV zu beraten und zu beschließen.
2. Die Jahreshauptversammlung ist insbesondere zuständig für:
- Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
- Entgegennahme des Berichts der Kassenprüferin/des Kassenprüfers
- Entlastung des Vorstandes
- Wahl der zu wählenden Mitglieder des Vorstandes
- Wahl der zu wählenden Mitglieder des erweiterten Vorstandes
- Wahl des Ehrenrates. Die Amtszeit beträgt 4 Jahre.
- Wahl der Kassenprüferin/des Kassenprüfers
- Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
- Genehmigung des Haushaltsplans
- Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des MTV
- Ernennung von Ehrenmitgliedern
- Beschlussfassung über Anträge

§ 13 Einberufung von Jahreshauptversammlungen

1. Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Jahreshauptversammlung stattfinden.
Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter
Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des
Einladungsschreibens folgenden Tag.
Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom
Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt
der Vorstand fest.
2. Anträge zur Jahreshauptversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern
eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand
schriftlich mit Begründung vorliegen.
3. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst auf der Jahreshauptversammlung
gestellt werden, beschließt die Jahreshauptversammlung. Zur Annahme des
Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
4. Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung des abzuändernden bzw.
neu zu fassenden Paragraphen im genauen Wortlaut mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung
mitgeteilt werden.

§ 14 Ablauf und Beschlussfassung von Jahreshauptversammlungen

1. Die Jahreshauptversammlung wird von der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden des Vorstandes,
bei deren/dessen Verhinderung von ihrem(r)/seiner(m) Stellvertreterin/
Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt
die Versammlung die Leiterin/den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
2. Die Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden
Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Versammlungsleiters/
in den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt;
bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden
Mitglieder dies verlangt.
3. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder
beschlossen werden.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen, stimmberechtigten
Mitglieder des Vereins erforderlich.
4. Über die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das
vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Es soll folgende Feststellungen enthalten:
- Ort und Zeit der Versammlung
- die Versammlungsleiterin/der Versammlungsleiter
- die Protokollführerin/der Protokollführer
- die Zahl der erschienenen Mitglieder
- die Tagesordnung
- die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung
5. Bei Satzungsänderungen sind die zu ändernden Bestimmungen anzugeben.

§ 15 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:
- der ersten Vorsitzenden / dem ersten Vorsitzenden
- der stellvertretenden Vorsitzenden / dem stellvertretenden Vorsitzenden
- der Kassenwartin / dem Kassenwart
- der Sportwartin / dem Sportwart
- der Schriftführerin / dem Schriftführer
2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse
der Jahreshauptversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher
Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden/des
Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit die ihrer Vertreterin/seines Vertreters. Der
Vorstand ordnet und überwacht die
Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen.
Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der
Vorstand der Jahreshauptversammlung zu berichten.
3. Die Vorstandssitzung leitet die 1. Vorsitzende / der 1. Vorsitzende, bei deren / dessen
Abwesenheit die stellvertretende Vorsitzende / der stellvertretende Vorsitzende. Die
Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter
zu unterschreiben.
Ein Vorstandsbeschluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst
werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung
erklären.
4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist:
- die erste Vorsitzende / der erste Vorsitzende
- die stellvertretende Vorsitzende / der stellvertretende Vorsitzende
- die Kassenwartin / der Kassenwart
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei
Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

§ 16 Amtsdauer des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Und dies in abwechselnder Reihenfolge:
a) in den geraden Jahreszahlen b) in den ungeraden Jahreszahlen
Erste/r Vorsitzende/r Stellvertretende/r Vorsitzende/r
Kassenwart/-in Schriftführer/-in
Sportwart/-in
Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das
18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist unbegrenzt
zulässig.

§ 17 Erweiterter Vorstand

1. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
- der Jugendwartin / dem Jugendwart
- der Frauenwartin / dem Frauenwart
- der Pressewartin / dem Pressewart
- den Sparten-/ Abteilungsleitern
2. Die Zuständigkeiten regelt eine Aufgabenordnung.
3. Der erweiterte Vorstand hat das Recht an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Er
hat beratende Funktion, aber kein Stimmrecht.

§ 18 Amtsdauer des erweiterten Vorstandes

Der erweiterte Vorstand, ausgenommen die Sparten-/Abteilungsleiter, werden von der
Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Und dies in abwechselnder
Reihenfolge:
a) in den geraden Jahreszahlen b) in den ungeraden Jahreszahlen
Frauenwart/-in Jugendwart/-in
Pressewart/-in
Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das
18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Mitgliedes des erweiterten Vorstandes
ist unbegrenzt zulässig.
Die Sparten-/Abteilungsleiter werden von ihren Abteilungsversammlungen für die Dauer
von zwei Jahren gewählt.

§ 19 Ehrenrat

1. Der Ehrenrat besteht aus:
- einem Obmann / einer Obfrau
- zwei Beisitzern / Beisitzerinnen
- zwei Ersatzmitgliedern
2. Die Zuständigkeiten regelt eine Aufgabenordnung.
3. Die Mitglieder des Ehrenrates dürfen kein anderes Amt im MTV bekleiden und sollten
nach Möglichkeit über 40 Jahre alt sein.

§ 20 Amtsdauer des Ehrenrates


Der Ehrenrat wird von der Jahreshauptversammlung in den geraden Jahreszahlen für die
Dauer von vier Jahren gewählt.
Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das
18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Mitgliedes des Ehrenrates ist unbegrenzt
zulässig.

§ 21 Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder ab Vollendung
des 16. Lebensjahres. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder,
denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Jahreshauptversammlung als Gäste teilnehmen.
2. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet
haben.

§ 22 Ernennung von Ehrenmitgliedern

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag
des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern
erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden,
stimmberechtigten Mitglieder der Jahreshauptversammlung.

§ 23 Kassenprüfung

1. Die Jahreshauptversammlung wählt zwei Kassenprüfer/-innen und zwar jedes Jahr
einen für die Dauer von zwei Jahren. Der/die jeweils Dienstälteste scheidet aus.
2. Die Kassenprüfer/-innen dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm
eingesetzten Ausschusses sein.
3. Die Kassenprüferinnen/Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der
Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr kurz vor der Jahreshauptversammlung
sachlich und rechnerisch zu prüfen. Sie erstatten der Jahreshauptversammlung
einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte
die Entlastung der Kassenwartin/des Kassenwartes und des Vorstandes.

§ 24 Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung kann der Vorstand eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung,
eine Aufgabenordnung sowie eine Ordnung für die Benutzung der Sportstätten
erlassen. Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes
beschlossen. Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.

§ 25 Auflösung des Vereins und Anfallsberechtigung

1. Die Auflösung oder Aufhebung des MTV kann nur mit der im § 14 festgelegten 2/3
Stimmenmehrheit und nur auf einer besonders dazu einberufenen außerordentlichen Jahreshauptversammlung
beschlossen werden.
2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die 1. Vorsitzende/
der 1. Vorsitzende und die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte
Liquidatorinnen/Liquidatoren (Abwicklung der Vereinsauflösung).
Die vorstehende Vorschrift gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem
anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes
fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Soderstorf oder deren Rechtsnachfolger,
die es ausschließlich und unmittelbar nur für gemeinnützige, sportliche
Zwecke zu verwenden hat.

§ 26 Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Jahreshauptversammlung des MTV
am 13.03.2009 beschlossen worden.
Soderstorf, den 13.03.2009

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form unter der Nr. 832 am 11.08.2009 in das Vereinsregister
des Amtsgerichtes Lüneburg eingetragen.

 
 
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